EUREKA

SPRAYFORMING ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das von einem Projektkonsortium aus sieben Partnern seit Juli 2009 bearbeitet wird. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre.

Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung und Realisierung eines innovativen und energieeffizienten Verfahrens zur schnellen und wirtschaftlichen Herstellung von dünnwandigen Formen oder Formschalen für die Fertigung von Großbauteilen aus Kunststoffen.

Das zu entwickelnde Verfahren basiert auf dem „Thermischen Spritzen“ (Sprayforming), einem Generativen Fertigungsverfahren, das einen endkonturnahen Formenbau und günstige Rahmenbedingungen für den Produktionsprozess ermöglicht.

Im Fokus stehen einerseits die erzielbaren Eigenschaften der Formen, wie Oberflächengüte (Porosität) und Verzugsverhalten; weitere Entwicklungsziele sind die Senkung der Entwicklungszeit für den Formenbau, insbesondere durch Einsatz numerischer Simulation zur Optimierung der Urform, sowie die Verbesserung der Energiebilanz, die durch eine möglichst oberflächennahe Integration der Heiz- und Kühlkanäle in der Formwand erreicht werden soll.

Massivform

Herkömmliche Massivform für ein großes Kunststoffbauteil und Endprodukt (Kabinentür)
Quelle: Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG (links)
Liebherr-Werk Ehingen GmbH (rechts)

Das Verbundprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ unter den Förderkennzeichen

02PO2390    EADS Deutschland GmbH
02PO2391    Neue Materialien Bayreuth GmbH
02PO2392    Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG
02PO2393    Quickstep GmbH
02PO2394    Universität der Bundeswehr München

gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

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