EUREKA

SPRAYFORMING ist ein öffentlich gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das von einem Projektkonsortium aus sieben Partnern im Zeitraum von 2009 bis 2012 bearbeitet wurde.

Zusammenfassung der Projektergebnisse (PDF, 1.75 MB)

Ziel des Verbundprojektes war die Entwicklung und Realisierung eines innovativen und energieeffizienten Verfahrens zur schnellen und wirtschaftlichen Herstellung von dünnwandigen Formen oder Formschalen für die Fertigung von Großbauteilen aus Kunststoffen.

Das zu entwickelnde Verfahren basiert auf dem „Thermischen Spritzen“ (sprayforming), einem Generativen Fertigungsverfahren, das einen endkonturnahen Formenbau und günstige Rahmenbedingungen für den Produktionsprozess ermöglicht.

Im Fokus standen einerseits die erzielbaren Eigenschaften der Formen, wie Oberflächengüte (Porosität) und Verzugsverhalten; weitere Entwicklungsziele waren die Senkung der Entwicklungszeit für den Formenbau, insbesondere durch Einsatz numerischer Simulation zur Optimierung der Urform, sowie die Verbesserung der Energiebilanz, um eine möglichst oberflächennahe Integration der Heiz- und Kühlkanäle in der Formwand zu erreichen.

Massivform

Herkömmliche Massivform für ein großes Kunststoffbauteil und Endprodukt (Kabinentür)
Quelle: Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG (links)
Liebherr-Werk Ehingen GmbH (rechts)

Das Verbundprojekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" unter den Förderkennzeichen

02PO2390    EADS Deutschland GmbH
02PO2391    Neue Materialien Bayreuth GmbH
02PO2392    Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG
02PO2393    Quickstep GmbH
02PO2394    Universität der Bundeswehr München

gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

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